Nine Inch Nails

Nine Inch Nails 2007 - Zenith / MünchenNine Inch Nails und Ladytron waren Grund genug für mich eine kleine Reise nach München zu tun. Nach einem kurzen Ausflug zum Haus der Kunst kamen wir etwas verspätet am Indrustriegelände des Zenith an.

Ladytron (eine englische Electro-Pop-Band) waren bereits ca. zehn Minuten am Spielen. Der Sound war ganz gut, die Stimmung etwas zurückhaltend. Ein paar Minuten später vernehme ich schon wieder ein “We are Ladytron. Enjoy !” und die Band verschwindet Backstage. Schade irgendwie.

Nach einer ca. dreissigminütigen Umbaupause betritt Bassist Jeordie White (früher auch als Twiggy Ramirez in Marilyn Manson und A Perfect Circle) die Bühne. Kurz darauf schmettert ein “MR. SELF DESTRUCT!” in Richtung Publikum und dann geht’s auch schon los. Die Lautstärke war knapp an der Grenze zu einem “Uh oh, ich sollte doch lieber Oropax einsetzen”. Auch hier waren die Zuhörer meiner Meinung nach eher etwas zu zurückhaltend. Die Band selbst hat eine gute Performance abgeliefert und dem Mob gehörig eingeheizt. Allein Aaron North bei seiner Arbeit zuzusehen war den Besuch wert. Die viel gerühmte -Bühnenshow blieb aus: Leider gab es bis auf ein paar LED’s und einer undurchdringlichen Nebelbank keine visuellen Effekte, die den Auftritt begleitet haben. Zu meiner Überraschung wurden wenige Titel vom aktuellen Album gespielt, dafür aber zwei Songs vom demnächst erscheinenden Longplayer “Year Zero“. Nach geschätzten 1 3/4 Stunden zerschlagen sie noch kurzerhand die PA und verlassen überraschend (und ohne Zugabe) die Bühne.

Auch trotz plötzlichem Verschwinden: rocken! Und zwar gewaltig.

Die Playlist:

  • Mr. Self Destruct
  • Last
  • Heresy
  • The Frail
  • The Wretched
  • March of the Pigs
  • Something I can never have
  • Burn
  • The Beginning of the End
  • Closer
  • La mer / Into the Void
  • Gave Up
  • Eraser
  • Only
  • Wish
  • Hurt
  • The Hand that Feeds
  • Head like a Hole

Weitere Artikel:

1 Kommentare zu “Nine Inch Nails”


  1. Keine Kommentare
  1. 1 HALO 25 - Andreas Gursky im Haus der Kunst at M wie Michael
    Pingback am 30. Mär 2007 um 1:13

Kommentar schreiben


Besucher die diesen Artikel gelesen haben, haben auch folgende Beiträge gelesen: